Praxis Dr. Kierstein & Dr. Feierabend in Mainz-Gonsenheim

Aktuelle Informationen

Unsere Praxis bleibt am Rosenmontag und Faschingsdienstag (12./13.2.2018) geschlossen.

Grippe-Impfung senkt Thrombose-Risiko

Dass die Grippe-Impfung noch einen weiteren schützenden Effekt hat, haben französische Wissenschaftler der Universität Paris Descartes herausgefunden. Demnach wird das Risiko einer Thrombose bei Personen mit Grippe-Impfung um 26 Prozent gesenkt.

Die Studie wurde mit 1.500 Personen durchgeführt. Ein Teil dieser Gruppe lebt mit einigen Risiko-Faktoren für Venenthrombosen, der andere Teil nicht. Alle Teilnehmer wurden über fünf Jahre halbjährlich angerufen und befragt, ob sie eine Thrombose erlitten hatten oder nicht.

Das überraschende Ergebnis: Die Probanden, die sich jährlich gegen die Influenza hatten impfen lassen, hatten um 26 Prozent seltener eine Thrombose. Das Risiko einer Thrombose hat sich am ehesten bei Menschen unter 51 Jahren gesenkt (50 Prozent). Frauen, die mit der Pille verhüten, profitieren sogar von einer Risiko-Verringerung um 59 Prozent.

Die Gründe für diesen willkommenen Nebeneffekt sind den Forschern noch nicht klar. Eine Vermutung: Infektionen erhöhen die Blutdichte, es fließt langsamer und damit erhöht sich praktisch automatisch die Gefahr einer Thrombose. Die Impfung reduziert die Anzahl möglicher Infektionen.

Die Studie liefert also einen weiteren Grund, sich gegen Influenza impfen zu lassen. Welche Gründe noch dafür sprechen und ob Sie zu den Risikogruppen gehören, denen eine Impfung besonders ans Herz gelegt wird, besprechen Sie am besten mit Dr. Kierstein oder Dr. Feierabend.

Natürliche Hormontherapie

Hormone sind zentrale Botenstoffe in unserem Körper mit wichtigen und vielfältigen Aufgaben.

Erst, wenn sie uns fehlen, merken wir, wie weitreichend die Wirkungen auf Körper und Psyche sind. Dabei ist die Hormonproduktion nicht ein Leben lang gleich, sondern unterliegt Schwankungen. Spätestens ab dem 40. Lebensjahr lässt die Hormonproduktion nach und das entstehende Ungleichgewicht kann für unseren Organismus die unterschiedlichsten Folgen haben.

 

Progesteron ist die Muttersubstanz vieler Hormone

Eine zentrale Stellung im Hormonsystem hat das natürliche Progesteron. Dieses Hormon kommt in unterschiedlichen Konzentrationen bei Männern und Frauen vor und dient als Ausgangsstoff für weitere wichtige Substanzen wie Cortisol („Stresshormon“), Aldosteron (Regulation des Wasserhaushaltes), Testosteron (Muskelkraft und Knochendichte) und viele andere. Zudem nimmt Progesteron Einfluss auf die Wirkung der Schilddrüsenhormone und den Insulinstoffwechsel. Daher kann Progesteron Mangel zu den unterschiedlichsten Beschwerden führen.

Die natürliche Hormontherapie hilft bei vielen Beschwerden, die als Folge von Progesteron Mangel bei Männern und Frauen auftreten können

  • Wechseljahresbeschwerden, Hitzewallungen
  • Zyklusprobleme
  • Kinderwunsch
  • Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Depression
  • Ödeme, Bluthochdruck
  • Osteoporose
  • Nachlassen der Muskelkraft
  • Brustkrebs
  • Diabetes

Ausgleich der nachlassenden Produktion mit natürlichem Progesteron

Das entstehende Ungleichgewicht lässt sich am schonendsten mit natürlichen Präparaten ausgleichen. Aus Pflanzen wie Yamswurzel und Soja kann eine Substanz (Diosgenin) gewonnen werden, die anschließend in natur-identisches Progesteron umgewandelt wird. Diese Therapie mit bio-identischem Hormon ist nicht mit der so genannten Hormonersatztherapie gleichzusetzen, bei der synthetische Hormone eingesetzt werden, die eine andere chemische Struktur aufweisen. Bei der natürlichen Hormontherapie entfallen die üblichen Nebenwirkungen, die von synthetischen Hormonen bekannt sind.

Natürliche Hormontherapie nach der Methode von Dr. med. Rimkus

Am Beginn der Therapie steht eine Bestimmung des individuellen Hormonspiegels mit Hilfe von Laboruntersuchungen und Speicheltests. Dann erfolgt die Behandlung mit individuell abgestimmten Präparaten. Dabei kommen individuell zusammengesetzte Hormonkapseln, Extrakte aus der Yamswurzel und Progesteron haltige Salben zum Einsatz. In regelmäßigen Abständen werden dann die Hormonspiegel überprüft und die Dosierung wird angepasst.

Lassen Sie in der Praxis Dr. Kierstein Ihren individuellen Hormonstatus bestimmen. Viele Erkrankungen von Männern und Frauen lassen sich mit der natürlichen Hormontherapie erfolgreich behandeln.

Abnehmen lohnt sich!

Übergewicht ist der Hauptrisikofaktor für viele lebensbedrohliche Erkrankungen. Und die Zahl der Betroffenen steigt.

Laut einer aktuellen Studie sind 67% der Männer und 53% der Frauen in Deutschland übergewichtig. Rund ein Viertel der Bevölkerung gilt als fettleibig. Dabei hat die Zahl der Betroffenen in den letzten zwanzig Jahren stark zugenommen, immer mehr jüngere Menschen bringen zu viele Kilos auf die Waage. Und mit steigendem Gewicht erhöhen sich die Risiken für Krankheiten wie Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauf-Leiden erheblich. Umgekehrt tut viel für seine Gesundheit, wer sein Gewicht dauerhaft reduziert.

Wer 10 kg weniger auf die Waage bringt, senkt ganz wesentlich sein Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes:

  • Der Blutdruck sinkt um 10 – 15 mmHg. Als Faustregel gilt: 1 kg Übergewicht weniger senkt den Bluthochdruck um 1 mmHg.
  • Die Blutfette verbessern sich, die ungünstigen Triglyceride sinken um 10 bis 20 Prozent, das ungünstige LDL Cholesterin sinkt um 7 bis 15 Prozent, das günstige HDL-Cholesterin steigt an.
  • Die Blutzuckerwerte sinken um 30 – 50 Prozent (Nüchternblutzucker).
  • Die Gefahr an Diabetes zu erkranken und an den Folgen eines Diabetes zu sterben, sinkt erheblich.

Was der Bauchumfang mit dem Risiko zu tun hat:

Als übergewichtig gilt, wer einen Body-Mass-Index (BMI) über 25 hat, Fettleibigkeit beginnt bei einem BMI über 30. Allerdings sagt der BMI als Maß für Unter-, Normal- und Übergewicht nichts über die Verteilung des Körperfetts aus, was aber Krankheitsrisiken entscheidend beeinflussen kann. Vor allem, wer am Bauch zu viel Speicherfett mit sich herumträgt, ist ein Kandidat für Herzinfarkt und Schlaganfall. Ein Taillenumfang von mehr als 88 cm bei Frauen, mehr als 102 cm bei Männern ebnet den Weg für das sogenannte „metabolische Syndrom“.

Zivilisationskrankheit „Metabolisches Syndrom“ – das lebensbedrohliche Quartett

Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein Krankheitsbild, das gekennzeichnet ist durch das Zusammenspiel von vier krankmachenden Faktoren:

  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • veränderte Blutfette
  • zu hoher Blutzucker

Ursache dafür sind unsere modernen Lebensumstände, bei denen Überernährung und Bewegungsmangel eine große Rolle spielen. Dabei ist Übergewicht der Hauptrisikofaktor – Wenn zum Übergewicht noch zwei der weiteren Faktoren kommen, dann steigt die Gefahr für Herzinfarkt und Schlaganfall ganz erheblich. Und jedes Kilo weniger verbessert auch die anderen Werte.

Durch einen Gesundheitscheck in der Praxis Dr. Kierstein lassen sich Ihre aktuellen Risikofaktoren ermitteln.

Nutzen Sie die ernährungsmedizinische Beratung in der Praxis Dr. Kierstein, um dauerhaft abzunehmen und Ihr Risiko für lebensbedrohliche Herz-, Kreislauferkrankungen zu senken.

Hilft Grüner Tee bei Diabetes und Übergewicht?

Aktuelle Forschungsergebnisse bestätigen die gesundheitsfördernde Wirkung  von grünem Tee. Das Getränk gilt seit langem als gesund und wird bei vielen Erkrankungen empfohlen.

Diabetes, Stoffwechselstörungen, Alzheimer, Bluthochdruck, Darmkrebs – die Liste der Erkrankungen, bei denen grüner Tee hilfreich sein soll, ist lang. Was ist dran an diesen Empfehlungen? Mittlerweile gibt es verschiedene Studien und Untersuchungen, die Aufschluss über die Wirksamkeit geben.

Für die positive Wirkung von grünem Tee auf Blutzuckerspiegel und Stoffwechsel gibt es aktuelle Nachweise.

In einer aktuellen Studie haben Kieler Wissenschaftler einen molekularbiologischen Zusammenhang zwischen dem Grüntee Inhaltsstoff EGCG (Epigallocatechingallat) und Diabetes entdeckt. EGCG hemmt im  Körper die Aktivität eines Enzyms, welches eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Insulinresistenz, Typ2-Diabetes, Bluthochduck und Adipositas spielt. Dieser erstmalige Nachweis, dass grüner Tee im Körper Enzymaktivität hemmt, könnte die positiven Effekte von grünem Tee erklären.
Die Ergebnisse wurden im Januar 2014 in der internationalen Fachzeitschrift PLOS one veröffentlicht.

Grüner Tee senkt den Blutzucker, wenn man ihn zum Essen trinkt …

Diese Schlussfolgerung legt eine Untersuchung amerikanischer Wissenschaftler an Mäusen nahe. Die Untersuchung liefert ein interessantes Ergebnis: Der Grüntee Inhaltsstoff EGCG hemmt die Stärkespaltung. Wenn Stärke aus kohlenhydrathaltiger Nahrung (Brot, Nudeln, Kartoffeln) langsamer abgebaut wird, bedeutet das, dass das Abbauprodukt Glucose langsamer ins Blut aufgenommen wird und damit der Blutzucker langsamer ansteigt. Somit ist weniger Insulin nötig und Diabetes wird positiv beeinflusst.

Auch Übergewichtige profitieren von grünem Tee …

Koreanische Forscher haben im Tierexperiment die Wirkung von Grüntee Extrakt als pflanzliches Arzneimittel getestet. Zusammen mit einem unbedenklichen Harz als Trägersubstanz wurde der Extrakt an übergewichtige, diabetische Mäuse verfüttert. Deren Gewichtszunahme und Glucose Intoleranz verringerte sich erheblich. Die Inhaltsstoffe von grünem Tee könnten demnach zur Prophylaxe und Therapie von Übergewicht und Typ-2-Diabetes eingesetzt werden.
Mehr dazu beim Diabetesinformationsdienst  München

Nicht nur Diabetes und Übergewicht lassen sich durch gezielte Ernährung beeinflussen. Auch viele andere Erkrankungen lassen sich durch entsprechende Ernährung bessern. Nutzen Sie die ernährungsmedizinische Beratung in der Praxis Dr. Kierstein zur Unterstützung Ihrer Gesundheit.

„Herzgesund“ leben

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die Todesursache Nr.1.

Fast die Hälfte aller Todesfälle geht in Deutschland derzeit auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zurück. Verantwortlich dafür sind Ablagerungen in den Blutgefäßen. Wird ein Blutgefäß verengt oder verstopft, wird der Transport von Sauerstoff und Nährstoffen im Organismus verhindert. Bei einem Gefäßverschluss im Gehirn kommt es zum Schlaganfall, ein Gefäßverschluss im Herzmuskel führt zum Herzinfarkt. Beides sind akut lebensbedrohliche Erkrankungen!

Warnsignale bei einem Schlaganfall oder Herzinfarkt:

  • Schlaganfall: halbseitige Lähmungen, Taubheitsgefühle, kurzzeitige und plötzliche Sprach- und Sehstörungen
  • Herzinfarkt: unbestimmtes Unwohlsein, unbehagliches Druckgefühl auf der Brust, Bauch- und Rückenschmerzen, Übelkeit, Brechreiz, Benommenheit

Nehmen Sie jedes Warnsignal ernst! Bei Verdacht auf Schlaganfall oder Herzinfarkt zählt jede Minute!
Rufen Sie den Notarzt 112!

Herz-Kreislauf-Erkrankungen müssen nicht tödlich enden: Beugen Sie vor.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Erkrankungen, bei deren Entstehung eine Vielzahl von Faktoren eine Rolle spielt. Manche sind nicht zu beeinflussen (zunehmendes Alter,  erbliche Veranlagung, Geschlecht – Männer erkranken häufiger), aber viele hängen mit unserer Lebensweise zusammen und wir können aktiv vorbeugen.

Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die Sie durch Ihre Lebensweise positiv beeinflussen können:

  • Bluthochdruck
  • ungünstige Blutfettwerte
  • Rauchen
  • Diabetes
  • Übergewicht, ungesunde Ernährung
  • Alkoholkonsum
  • Bewegungsmangel
  • Stress

Die drei Grundlagen für eine „Herzgesunde Lebensweise“

  • Gesunde Ernährung:
    Gesunde Ernährungsweise ist wichtig für Herz und Gefäße und hilft außerdem, ein gesundes Gewicht zu halten. Mehr zum Thema herzgesunde Ernährung finden Sie >hier.<
    Die ernährungsmedizinische Beratung in der Praxis Dr. Kierstein hilft Ihnen, die richtige Ernährung zu finden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.
  • Gesundes Gewicht:
    Jedes Kilo, das Sie abnehmen, hilft den Blutdruck zu senken. Als Faustregel kann man sagen: pro Kilo kann man ca. 1mmHg vom Blutdruckwert abziehen.
    Dr. Feierabend, Internist und Kardiologe, berät sie in allen „Herzensangelegenheiten“
  • Gesunde Bewegung:
    Regelmäßige Bewegung und angemessene sportliche Aktivität verbessern die Leistungsfähigkeit und wirken sich positiv auf Herz und Kreislauf aus. Hier ist es wichtig, die richtige Sportart zu wählen. Besonders, wenn Sie bereits unter Bluthochdruck oder einer anderen Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden, sollten Sie in jedem Fall erst ärztlichen Rat einholen. Denn jede ungewohnte körperliche Belastung lässt das Herz schneller schlagen und den Blutdruck ansteigen.

Machen Sie einen Gesundheits-Check in unserer Praxis.

Hierbei lässt sich Ihr persönliches Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Thrombose ermitteln. Und gefährliche Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes können frühzeitig erkannt und behandelt werden.